Gedanken, Impressionen

 
   
 

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Blauer Planet

Ein Rotationsellipsoid, an den Polen abgeplattet,
rein technisch definiert, nüchtern betrachtet.
Blauer Planet, unser weltliches Raumschiff,
vom Schöpfer durchdacht, geschmiedet mit feinstem Schliff.
Alles harmoniert perfekt: Wasser, Licht und Luft.
Zwischen Kosmos und Natur gibt es keine Kluft.

Dann geschieht etwas ganz Bedeutendes, ein Wunder.
Der Homo Sapiens ist geboren, ... fortan gibt es Zunder.
Warum entwickelt dieses hochentwickelte Wesen Nöte und Kriege?
Der Herrgott gab ihnen doch andere Vorzüge in die Wiege.
Ach wie wichtig doch dieses zweibeinige Wesen ist, der Mensch,
nach den Sternen greifend, die Welt Neutron- und Atomar beherrschend.

Planend und bestimmend gegen die Gesetze der Natur,
nichtsahnend wird das höchste Gut, das Leben, zur Tortur.
Sonnenseitig schafft man sich blindlings Luxus und Wohlstand.
Reversi vergisst, verstößt man Minderheiten, läßt sie am Rand.
Fantastische Geschöpfe wie Fauna und Flora werden abgestempelt,
zu niederen Lebensformen und Kreaturen umgekrempelt.

Die Einsicht kommt zu spät und am falschen Platz.
Schuld ist immer der Nachbar, das Wesen mit anderem Wortschatz .
Die Erde, eine unschätzbare Kugel im Universum,
ein fantastisches Wunder, herrliches Geschöpf rundum.
Darauf das Gekrieche und Gefleuche, angeblich weltbeeindruckend,
ohne Rücksicht auf Verluste, Wasser und Luft schluckend.

Ach, du eingebildetes Staubkörnchen Menschlein,
was bildest du dir bloß in deinem Kopf ein?
Irgendwann platzt der aufgeblasene Frosch, irgendwo.
Dir, du menschliches Geschöpf, geht es bald ebenso.

Ein Rotationsellipsoid, an den Polen abgeplattet,
wissenschaftlich definiert, klar betrachtet.
Unser Globus, wessen Globus? Das treibende Raumschiff,
vom Menschen überarbeitet, geschmiedet mit letztem Schliff?


Martin Möller, Jan. 2000 (Kontakt)

 

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Die Welle

Wasser weich und frisch
Ich lieg darauf, als wög ich nichts.

Wellen klein und sanft.
Schaukeln sie zum Land.

Perlen auf der Welle tanzen
Glitzern in der Sonne wie Diamanten.

Ruhig, friedlich und weit -
So wie für die Ewigkeit.

Wellen groß mit Schaum,
des Surfers höchster Traum.

Peitscht mir ins Gesicht
Auf den Wellen tanzt der Gischt.

Wellen tosend laut
Die Brandung gegen´s Ufer braust.

Wasser weich und frisch
Wellen leicht und spielerisch.

Karin, Sept. 1999 (Kadoe@gmx.de)

   

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© 1999 by Martin Möller